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Laerma, Rhodos

Das kleine Dorf Laerma im Landesinneren ist auf einem Hügel erbaut. Es wird von den umgebenden saftig grünen Wäldern fast verborgen. Das Dorf ist seit der vorhellenischen Epoche durchgehend bewohnt.

Sein eigentlicher Name ist angeblich eine verfälschte Version der antiken Bezeichnung der Stadt Laderma. Außer ein paar hervorragenden Tavernen gibt es hier kaum Spuren des Tourismus. Eines der Hauptgründe aber, um Laerma zu besichtigen, stellt das Kloster Taxiarchis Michail (Erzengel Michael) in Tharri, dar, 4km südwestlich gelegen.

Tharri ist das größte Kloster auf Rhodos und ist in einer sehr saftigen und fruchtbaren Gegend situiert, das mit Wäldern bewachsen ist. Es heißt, dass eine der kaiserlichen Prinzessinnen, die unter einer tödlichen Krankheit litt, in Rhodos wie durch ein Wunder zur Genesung kam. Der Legende nach wurde das Kloster an exakt der Stelle erbaut, an der sie ihren Ring fallen ließ. Einer weiteren regionale Tradition nach, soll das Kloster von einem Adelspaar konstruiert worden sein, dessen Tochter nach einer Krankheit wieder zur Gesundheit kam.

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Das heilende Wasser und das wohl bekommende Klima soll ihr zu ihrer Genesung verholfen haben. In ihrer Dankbarkeit gegenüber Taxiarchis Michael finanzierten die glücklichen Eltern den Bau des Klosters an dem Ort, an dem ihre Tochter gerettet wurde. Zudem hat Tharri eine reichhaltige Geschichte zu bieten und beheimatet etwa 20 Fresken einiger der schönsten und ältesten überlieferten Ikonen. In dieser Gegend finden Sie auch die seltene Pflanze, die weiße Pfingstrose, eine geschützte Art, die nur hier und in den benachbarten Regionen von Profitis Ilias, Archangelos und Arnitha wächst. Die Pflanze ist nur in höheren Lagen zu finden und ist für diese Gegend sehr typisch.        

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