
Studie der Post Office in Zusammenarbeit mit TUI
Die 17. jährliche Family Holiday Report-Studie der britischen Post Office, erstellt gemeinsam mit TUI, zeigt deutliche Preisveränderungen für Sommerurlaube britischer Familien. Untersucht wurden die Kosten von zehn grundlegenden Urlaubsartikeln (wie Essen, Getränke, Sonnencreme) in 16 beliebten Mittelmeer-Destinationen.
Obwohl die günstigsten Urlaubsorte weiterhin außerhalb der Eurozone liegen – mit Marmaris in der Türkei und Sunny Beach in Bulgarien an der Spitze – sind griechische Ziele wie Kreta, Kos, Rhodos und Korfu weiterhin stark vertreten, allerdings mit gemischten Preisentwicklungen.
Kreta: Die günstigste griechische Option
Kreta verzeichnete mit einem Rückgang von 7,8 % die stärkste Preisreduzierung unter allen Zielen. Der durchschnittliche Preis sank auf £166,07, was Kreta vom 15. auf den 7. Platz brachte - und damit zur preiswertesten griechischen Wahl für britische Reisende 2025.
Kos: Bleibt wettbewerbsfähig
Kos liegt auf Platz 8. Auch wenn sich die Preise nicht verändert haben, zeigt die stabile Position, dass Kos für Familien weiterhin ein attraktives und erschwingliches Reiseziel ist.
Rhodos: Etwas teurer
Rhodos folgt auf Platz 9 mit höheren Kosten im Vergleich zu Kreta und Kos. Obwohl keine genaue Preisveränderung genannt wurde, deutet die Position darauf hin, dass Rhodos noch bezahlbar, aber kostspieliger ist als die anderen Dodekanes-Inseln.
Korfu: Eine der teuersten griechischen Optionen
Korfu belegt den 12. Platz und liegt hinter teureren Zielen wie Apulien (Italien) und Sliema (Malta). Auch wenn keine Preisentwicklung angegeben wurde, zeigt die Position, dass Korfu im Vergleich zu Kreta oder der Algarve (dem günstigsten Eurozonen-Ziel) relativ teuer ist.
Zentrale Ergebnisse der Studie
- Marmaris (Türkei) bleibt trotz eines Preisanstiegs von 10 % der günstigste Ort.
- Sunny Beach (Bulgarien) ist trotz 17 % Preissteigerung die zweitgünstigste Option.
- Algarve (Portugal) ist das günstigste Ziel innerhalb der Eurozone (+15 %).
- Kreta verzeichnete den stärksten Preisrückgang (-7,8 %).
- Ibiza war das teuerste Reiseziel (£242,79).
- In 13 von 16 untersuchten Orten stiegen die Preise – ein allgemeiner Trend.
- Familien gaben im Schnitt £202 für Kinderaktivitäten und £378 für Gastronomie aus, was häufig zu einer Budgetüberschreitung von 42 % führte.
Empfehlung: Gute Vorbereitung zahlt sich aus
Laura Plunkett von Post Office Travel Money betonte, dass trotz vorteilhafter Wechselkurse die steigenden lokalen Preise die Gesamtkosten eines Urlaubs deutlich erhöhen können. Eine sorgfältige Planung und Recherche ist daher unerlässlich, um das Reisebudget im Griff zu behalten.
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